Der Ossinger

Der  Berg mit Aussichtstum

Eine Rundwanderung im Dezember. Nachdem man oben auf der Erhebung angekommen ist, hat man 160 Höhenmeter überwunden. Zumindest wenn man von Königstein aus gestartet ist.

Die Kuppe des Ossinger-Berges ist bewaldet. Um auch die Aussicht auf die Umgebung genießen zu können, muss man sich noch über die Baumkronen erheben. Dabei behilflich ist der 22 Meter hohe Turm aus einer Stahl / Holzkonstruktion. Auf dem Turmdach sind reichlich Sendemasten für Mobilfung etc. montiert. Die hinauf führende Treppe ist stabil, aber man kann hinten hindurchsehen. Möglicherweise mag das nicht jeder, ob der Höhe. Mir hat es nichts ausgemacht…

Turmaussicht bei diesigem Winterwetter auf Königstein.

Hier hinauf zu kommen lohnt sich. Denn die Aussicht auf Königstein und der umliegenden Gegend ist sehr schön. Man sieht den Ort Königstein. Die “Landmarke” Evangelische Kirche ist dabei ein guter Orientierungspunkt.

Weiterhin lässt sich die Burgkapelle Breitenstein erspähen. Für mehr Details empfehle ich ein Fernglas mitzunehmen.

Ossinger
Weg von Königstein zum Ossinger

Mehrere gut gekennzeichnete Wege führen hinauf. Vom Marktplatz in Königstein aus bin ich zunächst die Hüftgasse hinauf. Nachdem die Ortsgrenze verlassen ist, kommt man auf freies und noch recht flaches Gelände. Am Fuß des Ossinger angekommen wird es dann recht steil. Bei Schnee oder Nässe ist es an der einen oder anderen Stelle etwas rutschig. Der sich zum Pfad verengende Weg bietet aber das eine oder andere Gehölz zum Halt. Je höher man kommt, trifft man auf die eine oder andere Felsformation.

Bank am Fuß des Ossinger
Letzte Rastmöglichkeit am Einstieg zum Ossinger. Die Bank steht auf der Bischofreuther Seite, wo der Fahrweg zur Hütte auf den markierten Wanderweg trifft.

Auch Mountenbikefahrer nuzten gelegentlich diese attraktiven und herausfordernden Wege. Zumindest gab es einige frische Fahr-Radspuren im Schnee.

Unterhalb des Turmes steht die Ossinger Hütte. Falls man an Tagen aufsteigt, wo sie geöffnet hat, kann hier gemütlich gerastet werden. Die Hütte ist an vielen Tagen des Jahres (außerhalb des Winters!) bewirtschaftet.  Es besteht die Möglichkeit hier einzukehren und bewirtet zu werden. Die Öffnungszeiten der Hütte, kann man   auch am Marktplatz in Königstein von der Infotafel ablesen.

Während des Aufstieges war gelegentlich ein kurzes und dumpfes grollen aus nördlicher Richtung zu hören. Immer wieder.

Ach ja, in der Richtung liegt ja der amerikanische Truppenübungsplatz bei Grafenwöhr…! Kanonendonner…! Unten in Königstein hatte ich das noch nie gehört. Aber hier oben – zwar nicht ohrenbetäubend – aber zu vernehmen.

Falls man den direkt wieder ins Tal führenden und markierten Pfad nach Bischofsreuth wegen der drohenden Rutschgefahr lieber meiden möchte, kann auch der zur Hütte hinauf führenden Fahrweg genutzt werden. Der leicht befestigte Feldweg verläuft etwas im Bogen um den Berg herum. Dafür ist er nicht so steil und sicherer zu gehen.

In Bischofsreuth habe ich den wieder nach Königstein zurück führenden Abzweig durch die Fluren verpasst. Zuviel fotografiert… Daher bin ich via Neuhauser Straße zurück. Ziemlich viel Verkehr auf dieser Straße. Also besser den Abzweig nicht verpassen!

Immerhin habe ich aber dadurch die Sportanlagen des TSV Königstein in Augenschein nehmen können.

Weitere Infos zur Hütte mit Öffnungszeiten, Speisekarte und Fotos

 

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