Herbstbilder aus Neukirchen

Und kommt die goldene Herbsteszeit…

14 Tage alt war der Oktober 2018, als der Himmel wolkenlos und im strahlenden Blau daher kam. Also die Kamera gegriffen und auf dem kurzen Rundgang durch Neukirchen bei Sulzbach Rosenberg geschaut, wie sich einige Teile des Ortes am Rand meines Weges im Licht der Herbstsonne präsentierten.

Nein Herr Ribbeck von Ribbeck aus dem Haveland war nicht mit unterwegs. Und sein im Gedicht beschriebener Birnbaum auch nicht. Was aber nicht heißen muss, dass es in Neukirchen keine Birnbäume gibt…

Äpfel am Baum gegen den Himmel fotografiert
Im Pfarrgarten zwischen Pfarrhaus und evangelischer Kirche steht ein Apfelbaum der reichlich Früchte trägt. Gekostet habe ich sie nicht. Aber ein Genuss ist es alleine schon, sie inmitten der gelb-grünen Blätter gegen einen strahlend blauen Himmel zu fotografieren.
Zum Greifen nahe. Die Zweige des Baumes hingen voll mit Äpfeln. Einzelne Exemplare hatte man schon abstützen müssen, damit die Früchte sie nicht brechen lassen.
Geschmückter kleiner Vorgarten am Wegesrand nahe der evangelischen Kirche.
Licht und Schatten an diesem Haus mit interessanten Giebeln, bzw. deren Anordnung.
Der hohe Hausgiebel strahlt in der Sonne. Das Grün davor ist noch gut im Saft.
Das an der Hauptstraße gelegene ehemalige Forsthaus der “Freudenberger”. Seine bewachsene Fassade mit seinen langsam bunt werdenden Blättern sorgt für herbstliche Farben.
Ebenfalls nahe am ehemaligen Forsthaus aufgenommen, an der Rückseite der alten Schmiede, wächst dieses Bäumchen ganz dicht an der Giebelmauer. Seine Blätter zeigen schon weitestgehend ein herbstliches Farbenspiel.

Gasthaus Engelhard (Ramm)

“Ramm” – Wirtshaus mit 450 jähriger Tradition

Wer zum Ramm geht, kehrt in ein altehrwürdiges Wirtshaus ein. Mittendrin in Neukirchen gelegen. Der Dorfbrunnen und die evangelische Kirche sind nicht weit. Gepflegt, aber ziemlich unscheinbar präsentiert sich das Gemäuer an der Holnsteiner Straße. Der Ausleger am Gebäude nennt den heutigen offiziellen Namen: “Gasthof Engelhard”.

Ramm, so nannten die Leute ab 1822 Land auf und Land ab den damaligen Besitzer des Wirtshauses mit Namen” Johann Raum”.

Ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ist die Geschichte dieses zentralen Ortes belegt. Die offiziellen Namensgebungen reichen von “Oberer Wirt” über “Roter Ochse”, “Brauerei J. G. Engelhard”, “Engelhard’sches Gasthaus” bis hin zur heutigen Benennung “Gasthaus Engelhard”. Grundriss und die innere Aufteilung der Räume sind historisch, über die Jahrhunderte erhalten geblieben und noch heute genutzt.

Denn Leben ist immer noch in den Stuben des Gasthofs. In der ersten Etage liegt ein großer Saal mit dem tollen Flair aus uralten Zeiten. Der Boden aus gebohnerten (polierten) Holzdielen. An den Wänden Portraits von Frauen und Männern die in der Geschichte des Hauses eine Rolle gepielt haben. Die Einrichtung ist gemütlich und pragmatisch zugleich. Hier wird zünftig gefeiert, getanzt, Musikkonzerten gelauscht, sich zu politischen Themen versammelt, diskutiert, informiert und und und.
Im Untergeschoß ist die Wirtsstube wo zumeist Einheimische bei Bier und anderen geistigen Getränken am Tresen miteinander reden (ratschen).

Die Küche des Hauses bietet neben einheimischen Gerichten auch eine sehr gute asiatische Küche! Ich durfte im Rahmen einer privaten Feier davon kosten. Lecker!

Öffnungszeiten sind mir nicht bekannt. Am besten fragen sie die “Einheimischen. Meistens ist an Wochenenden Abends oder eben nach Bedarf geöffnet.

Adresse:
Holnsteiner Straße 2
Neukirchen